Stille Bilder · Journal

Rainer Frädrich

 

Gestrüpp
3.4.2013

Bellis Perennis
2.4.2013

Bellis Perennis
31.3.2013

Karfreitag
29.3.2013

Alte Objektive
20.3.2013

Wenn man als Objektiv-Junkie, der ich nun einmal bin, im Netz Erfahrungsberichte über alte Objektive liest – und ich meine wirklich alte Objektive, also wenigstens 30 bis 40 Jahre alt – stellt man erstaunt fest, wie ungemein positiv die Erfahrungen der Leute mit diesen alten Objektiven sind.

Eigentlich könnte man denken, dass heutige Objektive durch die computergestützten Berechnungsverfahren eine viel bessere optische Leistung erbringen als diese alten Scherben. Und das tun sie sicherlich auch, aus mathematischer Sicht. Aber ein Bild ist eben nicht nur eine Ansammlung von Pixeln, sondern Ausdrucksmittel.

Und so kann es durchaus sein, dass das technisch bessere Objektiv vielleicht ein bisschen zu perfekt ist. Vielleicht ist die weitreichende Korrektur von Abbildungsfehlern gar kein Fortschritt, sondern eine Sackgasse. Ästhetik ist ganz gewiss nichts, das man in Formeln pressen kann.

Ich kann die Begeisterung für alte Objektive auf jeden Fall teilen. Vor etwa einem Jahr habe ich für meine Hasselblad ein gebrauchtes Makro-Objektiv (Zeiss T* S-Planar 5,6/120 mm) gekauft, Baujahr 1976. Ein echter Oldie also. Ich war sofort hin und weg von der Bildwirkung. Die meisten Nahaufnahmen, die seitdem hier in diesen Beiträgen zu sehen sind, habe ich mit diesem alten Objektiv fotografiert.